Angst vor Hunden bei Kindern

Die Hundephobie bei Kindern kommt sehr oft vor, doch warum ein Kind eine Hundephobie entwickelt, ist bisher noch ungekannt, aber diese gibt es und sollte ernst genommen werden.

Wichtig: Dabei wirken dunkle Hunde bedrohlicher, als welche, die ein helles Fell besitzen.

Eine Therapie kann zwar die Ängste verringern, doch wirklich geheilt ist die Phobie nicht.

Jedes zehnte Kind ist von einer Hundephobie betroffen

Diese Zahl wirkt zuerst erschreckend, doch es kann den Kindern geholfen werden. Woher diese Angst vor Hunden kommt, ist oftmals nicht zu ergründen. Doch diese Angst, spüren die Kinder körperlich, durch Schweißausbrüche und ein natürliches Fluchtverhalten.

Selbst wenn der Besitzer immer wieder beteuert das sein Hund nur Spielen möchte, das Kind kann diese Situation nicht einschätzen. Vielmehr gibt es hier ganz andere Bilder die im Kopf des Kindes ablaufen, von zerrissenen Kleidern bis hin zu einem Biss und das dann Blut fließt.

Diese Horrorszenen spielen sich dann im Kopf eines Kindes ab, wobei diese im Laufe der Jahre noch zunehmen können. Das gesamte Verhalten kann hierdurch beeinträchtigt werden und noch andere Phobien auslösen.

Daher sollte diese Hundephobie auch ernst genommen werden und wenn möglich, eine Therapie erfolgen. Ohne eine solche Therapie wird das Kind ein Leben lang darunter leiden.

Auch wenn dann die Angst vor Hunden nicht ganz weggeht, sondern hier wird erlernt, mit der Angst besser umzugehen. Dabei wird natürlich vorsichtig an den Hund herangegangen, damit das Kind lernt, diese Angst in den Griff zu bekommen.

Wer sich nun bei seinem Kind sicher fühlt, weil es einen Hund in der Familie gibt, der täuscht sich. Auch hier kann ein Kind eine Hundephobie entwickeln, obwohl dieses täglich mit einem Hund in Berührung kommt. Hier sind es dann immer fremde Hunde, die dann eine solche große Angst auslösen.

Hundephobie überwinden

Tägliche Flucht ein Leben lang, wenn das Kind unter einer Hundephobie leidet

Wenn die Phobie nicht behandelt wird, dann wird das Kind immer wieder auf der Flucht sein. Alleine schon das Tappen der Pfoten löst hier einen Fluchtreflex aus. Da kann der Weg zur Schule schon einmal Stunden dauern, da auf dem Weg so einige Hunde unterwegs sind.

All das muss nicht sein, sondern eine Therapie führt die Kinder ganz langsam an den Hund heran. Dabei werden natürlich nur Hunde genommen, die ein helles Fell haben. Diese wirken dann weniger bedrohlich, wobei den ersten näheren Kontakt meistens mit Welpen erfolgt.

Allerdings lernen die Kinder so nur, wie diese einfach an einem Hund vorbeigehen können und das eine oder andere Leckerchen geben. Dieser Kontakt verhindert zwar eine Angstattacke nicht, vielmehr bekommen die Kinder noch ein Hilfsmittel.

Dies kann eine Murmel sein, die dann in der Hand gehalten wird. Mit ein wenig Zeit lernt das Kind mit seiner Angst umzugehen und nicht gleich wegzulaufen. Eine Heilung gibt es leider nicht, nur einen besseren Umgang mit dem Kopfkino.

Denn genau das spielt sich immer wieder im Kopf des Kindes ab. Der Hund fällt dann im Kopf über das Kind her und beißt es. Woher die Bilder kommen, das ist meistens nicht zu erforschen, aber vorhanden sind diese und machen sich auch körperlich bemerkbar.

Die Angst sollte nicht ignoriert werden

Bisher wurde diese Hundephobie nicht wirklich ernst genommen, sondern mit einem Spruch abgetan. Doch ohne Behandlung wird diese schlimmer und beeinträchtigt das gesamte Leben.

Daher so früh wie möglich darauf reagieren, damit das Kind ein einigermaßen normales Leben führen kann. Natürlich muss sich jetzt niemand einen Hund anschaffen, was dann eher schlecht wäre.

Denn ohne richtiges Heranführen wird sich die Phobie so nicht bessern. Deshalb sollte das nur von Fachleuten erfolgen, denn diese wissen genau, wie das Heranführen am besten erfolgt. Angst vor Hunden ist nicht selten, wobei eine Phobie noch einen Schritt schlimmer ist. Diese Angst ist körperlich zu spüren und das Kind flüchtet dann ständig.

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